Allgemeines

 

Die Stenodaytylus- Arten gehören zu den kleinbleibenden Geckonen. Ihre Gesamtkörperlänge übertrifft kaum 10 cm. Das Verhältnis von Körper zu Schwanz liegt in etwa bei 1:1.
In vielen Fällen sind die Weibchen etwas größer und kräftiger als die Männchen. Die Geschlechter lassen sich aber leicht durch die gut sichtbaren Hemipenistaschen der Männchen unterscheiden.

  
Bild: links ein S. sthenodactylis-Weibchen, rechts ein Männchen

Beheimatet sind die kleinen Geckos hauptsächlich in Nordafrika, dort wohnen sie in einem sandig- steinigen und sehr warmen Umfeld. Dies muss bei der Terrarienhaltung berücksichtigt werden.
Deshalb besitzen diese Arten auch keine lamellenbesetzten Zehen, wie so häufig bei Geckos, sondern dünne Zehen mit starken Krallen, sodass sie sich gut auf dem Wüstenboden fortbewegen und eingraben können. Aus diesem Grund werden die Stenodactylus sthenodactylus umgangssprachlich auch „Engfingergeckos“ genannt. Sie sind daher reine Bodenbewohner, richtig klettern können sie nicht.
Ihre schlitzförmigen Pupillen, die sich in der Dunkelheit stark weiten, deuten schon auf Nachtaktivität hin und in den frühen Abendstunden bis hin in den Morgen sind die flinken kleinen Geckos gut zu beobachten.